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Pressemitteilungen 2026

Lokal Online LIE24 – 27.02.2026

Kein Grund zur Scham

Gehörlose Frauen werden zwei- bis dreimal häufiger Opfer von schweren Formen sexualisierter Gewalt als hörende Frauen. Allerdings wird auch mehr darüber geschwiegen.


Kein Grund zur Scham

Zeitungsausgabe LIEWO – 08.02.2026

«Nur zehn Prozent melden das Erlebte der Polizei»

Anna Meier ist Gebärdensprachdolmetscherin und hat eine Bachelorarbeit zu sexualisierter

Gewalt an gehörlosen Personen geschrieben. Im Interview spricht sie über die Ergebnisse der Arbeit

und Probleme, mit denen gehörlose Personen bei der Hilfesuche konfrontiert werden. Mit welchen

Barrieren Betroffene kämpfen müssen, zeigt ebenfalls Jutta Gstrein auf.


«Nur zehn Prozent melden das Erlebte der Polizei»

Zeitungsausgabe Vaterland – 21.02.2026

Nicht zu vergessen die Gebärdensprache
Weil der Muttersprache (und auch der Gebärdensprache) eine wichtige Bedeutung zukommt, hat die Unesco den 21. Februar zum «Tag der Muttersprache» ernannt.

Für jeden Menschen ist seine Muttersprache nicht nur ein Mittel, um sich auszudrücken und sich verständlich zu machen, sondern auch Identität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kultur und die Möglichkeit, sich bestmöglich weiterzuentwickeln.

Die meisten Menschen denken bei Muttersprachen an Lautsprachen und sind sich nicht bewusst, dass auch die Gebärdensprachen dazugehören. Auch sie sind Muttersprachen mit eigener Grammatik und damit vollwertige natürliche Sprachen. Für gehörlose Menschen sind sie in Bezug auf Entwicklung und Bildung äusserst wichtig. Deshalb kämpft die Gehörlosengemeinschaft darum, dass sie weltweit in den Gesetzen verankert werden. Es gibt über 70 Millionen Gehörlose, wovon circa 80 Prozent in Entwicklungsländern leben.


Nicht zu vergessen die Gebärdensprache
 

Zeitungsausgabe Vaterland – 23.02.2026

Die Hand in all ihren Facetten

Die Gruppenausstellung «Handfest», die am Freitag eröffnet wurde, beleuchtet aus 28 Perspektiven die Bedeutung der menschlichen Hand.

Die Ausstellung «Handfest», die bis 5. Juli im Küefer-Martis-Huus in Ruggell zu sehen ist, ist auf Initiative der Kuratorin Nadja Tomoum entstanden. Nach ihrer Ankunft im April 2025 in Ruggell sei sie an die Gemeinde herangetreten und habe gefragt, ob es möglich sei, eine Veranstaltung zu organisieren, in der Wirtschaft auf Kulturtrifft. Bei der Gemeinde stiess sie auf offene Ohren und innerhalb kürzester Zeit ist

eine äusserst abwechslungsreiche Ausstellung mit 28 Beiträgen aus der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland und Österreich entstanden. «Handfest ist ein Herzensprojekt», sagte die Kuratorin bei der Vernissage vom Freitag. Eine Hand sei ein komplexes Wunderorgan und trotzdem werde handwerklichem Geschick kaum noch Bedeutung zugemessen. Um dem entgegenzuwirken, zeigt die Ausstellung im Küefer-Martis-Huus viele spannende Beiträge aus Sicht der bildenden Kunst, der Technik, Medizin, des Handwerks und aus Sicht der Gehörlosen und Blinden.


Die Hand in all ihren Facetten

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